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Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

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Fotos © Charles Tang 2011, mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung der VGF

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH u. Veolia Verkehr Rhein-Main (einigen bekannt unter dem Markennamen Alpina)

Hybridbusse: Erste Erfahrungen in Frankfurt am Main

Seit 2010 sind im Frankfurter Liniennetz Hybridbusse unterwegs. Zählt man die im Linienbündel Offenbach-West eingesetzten Fahrzeuge hinzu, so haben die insgesamt fünf Hybridbusse (Volvo 7700 Hybrid) von Alpina – Veolia Verkehr  „Erfahrung“ gesammelt. Das neuartige an den Bussen ist, dass sie über zwei Antriebe verfügen. Der parallele Hybridantrieb besteht aus einem verkleinerten Dieselantrieb, der durch den zusätzlichen Elektromotor unterstützt oder komplett ersetzt wird. Hierzu wird Bremsenergie in elektrischer Energie umgewandelt und in Batterien zwischengespeichert. Diese Energie wird dann zum elektrischen, abgasfreien und fast lautlosen Anfahren an Haltestellen und Ampeln verwendet. Erst ab einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 km/h schaltet sich dann auch der Dieselmotor wieder hinzu. Auch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt verfügt inzwischen über einen Gelenk-Hybridbus von Solaris (Urbino 18 Hybrid), der in den von der ICB betriebenen Linienbündeln eingesetzt wird.

Die Erwartungen und Anforderungen an diese neue Technologie waren hoch. Sind die Prognosen im Hinblick auf den Energieverbrauch eingetroffen? Waren die Fahrzeuge im Betrieb zuverlässig? Welche neuen Anforderungen haben die Kolleginnen und Kollegen am Steuer zu bewältigen.

Nunmehr liegt eine erste Bilanz vor:

Alle Fahrzeuge zeichnen sich durch eine gute Verfügbarkeit aus. Es gibt seitens der reinen Hybridtechnik bisher keine besonderen technischen Vorkommnisse oder Mängel. Beim Spritverbrauch kamen die mit Diesel und Strom betriebenen Fahrzeuge auf einen Minderverbrauch. Die Fahrgäste nehmen die Hybridbusse als solche offenbar kaum wahr, zumindest sind uns keine positiven oder negativen Kommentare bekannt.

Vom Fahrpersonal werden die Fahrzeuge positiv aufgenommen, insbesondere aufgrund der optimierten Gestaltung des Arbeitsplatzes. Die Fahrer sind im Hinblick auf eine ökonomische und energiesparende Fahrweise geschult worden und pflegen somit einen Fahrstil, der nicht nur für den Fahrgast angenehm und sicher ist, sondern auch die Beherrschung der Hybridtechnik begünstigt.

 

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